In BAKING, TASTE

1 Teig – 3 Variationen von Bio Faschingskrapfen​

Es ist wieder soweit, die 5 Jahreszeit, Fasching/Karneval ist im vollen Gange. Viele Menschen, klein und groß, in bunten Kostümen und Fantasieuniformen, geschmückte Pferde, Traktoren, Anhänger mit ausgeflippten Aufbauten ziehen durch die Straßen. 

Und was darf natürlich nicht fehlen? Der Faschingskrapfen! Dazu gibt es 1 Grundrezept für einen Krapfenteig, aus welchen ich 3 Variationen an Krapfen gebacken habe. 

  • Krapfen gefüllt mit Marillenmarmelade und Staubzucker bestreut
  • Krapfen gefüllt mit Rosenmarmelade mit Zuckerglasur
  • Krapfen mit Apfelstücken und einer Zimt-Zucker-Mischung bestreut

1 Teig - 3 Variationen von Bio Faschingskrapfen

verwendete Zutaten für insgesamt ca. 15 Stück:

  • 500 g Bio Mehl von Natur pur
  • 250 ml Bio Milch  von Zurück zum Ursprung
  • 40 g Bio Zucker von Wiener Zucker
  • 40 g Bio Germ von Ja Natürlich
  • 40 g Bio Butter von Natur pur
  • 4 Bio Dotter von Zurück zum Ursprung
  • 1 TL Meersalz von Alnatura
  • evt. Stamperl Rum (dies trägt dazu bei, dass die Krapfen beim Ausbacken weniger Fett saugen -> der Alkoholgehalt verdampft beim Backen)
  • Kokosfett/Schmalz/Rapsöl zum Ausbacken
  •  Bio Marillenmarmelade von Ja Natürlich zum Füllen
  • Rosenmarmelade zum Füllen
  • Bio Staubzucker von Wiener Zucker zum Bestreuen und etwa 150 g für die Zuckerglasur
  • 1 kleiner Bio Apfel von Ja Natürlich
  • Bio Zimt-Zucker-Mischung von Sonnentor-Wiener Zucker zum Bestreuen

Zubereitung:

Für den Krapfenteig wird zu Beginn ein Dampfl angesetzt. Dafür die Milch lauwarm erwärmen, etwas vom Zucker und die Germ hineinbröseln, verquirlen und etwas stehen lassen. Die Milch darf dabei nicht zu heiß sein, sonst verliert die Germ ihre Wirkung.

Inzwischen die Butter erwärmen und anschließend die Dotter, den restlichen Zucker und die flüssige Butter zur Milch hinzugeben und gut versprudeln.

Anschließend das Mehl mit Salz in einer großen Schüssel verrühren, die Dottermilch dazugeben und den Teig gut durchkneten – mit Knethaken vom Handmixer, mit der Küchenmaschine oder mit der Hand.  Der Teig soll schön glatt sein und sich vom Schüsselrand lösen.

Nun den Germteig in einer Schüssel, mit einem feuchten Tuch, zugedeckt im Backrohr bei max. 50° oder an einem anderen warmen Ort doppelt so hoch aufgehen lassen. Danach den Krapfenteig herausnehmen und „abschlagen“ (zusammenkneten) und nochmals in den Backofen geben. Den Vorgang im Backrohr zwei Mal wiederholen. Das erste Mal „Aufgehen“ dauert circa eine halbe Stunde, für die weiteren Male reichen jeweils eine Viertelstunde. Je öfter der Krapfenteig aufgeht, umso feinporiger und geschmeidiger wird er!

Apfelkrapfen

Für die Apfelkrapfen den Apfel schälen entkernen und in kleine Würfel schneiden.

Vom Krapfenteig 1/3 des Teiges abnehmen und auswalken, die Apfelstücke der Länge nach auflegen und zusammenrollen. Die Rolle in etwa 5 gleich große Stücke schneiden. Die Krapfen auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und zugedeckt nochmals gut gehen lassen. 

leere Krapfen zum Füllen

Für die anderen Krapfen den restlichen Teig in etwa 10 gleich große Portionen teilen. Für die klassische Krapfenform, jede Teigportion mit leichtem Druck und kreisenden Bewegungen, mit der Hand, auf einem leicht bemehlten Brett rollen, bis daraus eine Kugel mit glatter Oberfläche entsteht. Die Krapfen auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und zugedeckt nochmals gehen lassen

Herausbacken

Fett/Schmalz/Öl in einem Topf erhitzen. (Die Krapfen sollen darin „schwimmen“ können.) Die Temperatur sollte zwischen 150°C und 160°C liegen.

Alle Krapfen nun nach der Reihe, mit der oberen Seite zuerst in den Topf legen und circa vier Minuten zugedeckt backen. Wenn sie eine schöne goldbraune Farbe haben, die Krapfen wenden und ebenso, etwa 4 Minuten fertigbacken. 

Die frisch gebackenen Krapfen aus dem Topf fischen und auf ein mit Küchenrolle belegten Teller abtropfen und abkühlen lassen. 

ApfelkrapfenDie Krapfen abschließend mit der Zimt-Zucker-Mischung bestreuen.

Krapfen mit Rosenmarmelade: Die zweite Hälfte der „leeren“ Krapfen ebenso mit Hilfe einer Spritztülle, welche mit Rosenmarmelade gefüllt ist, füllen. Dafür auch wieder am Rand, vorsichtig einstechen und die Marmelade hineinspritzen. Zum Schluß 150 g Staubzucker mit etwa 3 EL heißem Wasser verrühren und die Krapfen darin eintunken.

Krapfen mit Marillenmarmelade: Die Hälfte der „leeren“ Krapfen mit Hilfe einer Spritztülle, welche mit Marillenmarmelade gefüllt ist, füllen. Dafür seitlich am Rand, vorsichtig einstechen und die Marmelade hineinspritzen. Abschließend die Krapfen mit Staubzucker bestreuen.

Share Tweet Pin It +1
Previous Postnachhaltige Sneaker - die bequemen Allrounder
Next PostRegrowing – das Nachwachsenlassen von Obst- und Gemüseresten

No Comments

Leave a Reply

*

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden. Hier findest du unsere Datenschutzerklärung.

Schließen