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nachhaltiger Christbaum und die Alternativen

Ich liebe den Geruch von der Tanne im Haus, daher ist ein Plastikbaum definitiv keine Option für mich. Dieser wäre sicher für einige Jahre wiederverwendbar, aber aus Plastik besteht er ja trotzdem… Was sind daher die Möglichkeiten, wenn man auf der Suche nach einer nachhaltigen Lösung ist?!

Das 22. Türchen ist heute zu öffnen und es sind nur mehr wenige Tage bis Weihnachten. Habt ihr schon bei dem tollen nachhaltigen Blogger Adventskalender vorbeigeschaut, welchen die liebe Juli von Zufallsmoment ins Leben gerufen hat? Hinter jedem Türchen steht ein toller Beitrag für ein nachhaltigeres Weihnachten mit Rezepten, Anregungen und DIY Geschenksideen. Schaut doch mal vorbei!

Diesbezüglich darf ich den heutigen Beitrag dazusteuern und dabei dreht sich alles um die Suche nach dem perfekten Christbaum.

lebende Christbäume

Beim Christbaum im Topf muss man etwas vorsichtig sein, den schön und groß funktioniert nicht. Die bei uns in Österreich beliebte Nordmanntanne eignet sich zum Beispiel nicht als Topfbaum, denn sie ist ein Tiefwurzler. So hoch der Baum ist so tief reichen die Wurzeln hinab. Für einen Baum mit einem Meter Höhe müsste der Topf circa einen Durchmesser von 50 cm und eine Höhe von 50 cm haben um den Wurzeln genügend Platz zu bieten. Die meisten Tannen werden vor Weihnachten ausgegraben, wobei die wichtigsten Wurzeln gekappt werden. Dieser Wurzelschnitt führt zu massiven Schäden, aufgrund dessen ein weiterwachsen nach Weihnachten nicht mehr möglich ist. Als Lebendbaum eigenen sich daher nur kleinere Bäume und eher Flachwurzler, wie zum Beispiel Fichten.

Generell ist zu beachten, dass der Baum bereits in einem möglichst großen Topf großgezogen worden sein muss, um diesem gute Lebensbedingungen zu bieten. Nicht weniger wichtig ist der Platz im Haus bzw. in der Wohnung! Der lebende Christbaum sollte nur kurz in der, möglichst kühlen, Wohnung stehen, idealerweise im Wintergarten. Denn wenn es dem Baum zu warm wird, glaubt er es ist Sommer und die Folge ist, dass er schlichtweg erfriert sobald man ihn nach den Feiertagen wieder raus stellt.

Lebendbaum mieten:

In größeren Städten gibt es diesbezüglich auch die Möglichkeit einen Lebendbaum zu mieten. Dieser wird je nach Vereinbarung vor Weihnachten angeliefert und wieder abgeholt. Diesbezüglich habe ich hier ein paar Österreich-Links für euch:

Tipps für den Lebendbaum:
  • langsam an die Wärme gewöhnen
  • er sollte an einem möglichst kühlen Platz stehen (auf keinen Fall neben der Heizung)
  • regelmäßig gießen, darf aber nicht im Wasser stehen und auch nicht austrocknen
  • alle zwei Tage mit Wasser besprühen
  • empfohlen wird das er maximal zwei Wochen im Haus bzw. in der Wohnung steht

Schnittbaum

Wir stellen beim Kauf eines Christbaumes hohe Ansprüche an Qualität, Form, Farbe, Duft und Haltbarkeit. Die heimische Weißtanne zum Beispiel ist dicht benadelt, hat dunkelgrüne Zweige und ihre Nadeln fallen kaum ab. Form, Duft und Farbe werden in erster Linie von der Baumart bestimmt. Die Haltbarkeit der Nadeln hängt hingegen vom Zeitpunkt und der Art des Schnittes, wie auch der Witterung und der Lagerung ab. Die Schnittbäume werden dann nach Weihnachten, wenn diese richtig entsorgt werden, zu Kompost weiterverarbeitet oder spenden als Heizgut Wärme.

Naturchristbäume aus der Region:

Obwohl es heimische Christbäume von bester Qualität gibt, werden trotzdem noch circa 10 % importiert. Diese werden oft bereits im Oktober geschnitten und bis zur Auslieferung in Kühlhäusern gelagert. Um unnötige Transportwege zu sparen sollte man daher auf heimische Christbäume zurückgreifen. Diese sind an den Herkunftsschleifen zu erkennen, welche ein Gütesiegel für eine österreichische Qualität sind, wobei es untersagt ist diese zu kopieren. Jedes Bundesland hat seine eigene Christbaumschleife oder Banderole:

Niederösterreichische Christbäume
Burgenländische Christbäume
Steirische Christbäume
Oberösterreichische Christbäume
Salzburger Christbäume
Kärntner Christbäume
Tiroler Christbäume
Vorarlberger Christbäume

(Quelle: http://www.weihnachtsbaum.at/christbaumschleifen-erkennen-oesterreichischer-weihnachtsbaum)

Bio Christbäume:

Bezüglich dem geschnittenen Christbaum gibt es bereits die Möglichkeit diesen auch in Bio Qualität zu erwerben. Die Bäume werden ohne chemisch-synthetische Spritz- und Düngemittel groß. In biologischen Christbaumkulturen wird das Gras entweder gemäht oder es weiden spezielle Schafe, zum Beispiel die Shropshire Schafe, zwischen den Christbäumen und halten das Gras kurz.

Tipps für den Schnittbaum:
  • bis vor dem Fest in einem kühlen Raum oder im Freien lagern
  • in einem mit Wasser gefüllten Ständer stellen
  • regelmäßig mit Wasserzerstäuber besprühen, um die Nadeln zu befeuchten

Baumverzicht

Natürlich gibt es auch die Möglichkeit komplett auf einen grünen Baum zu verzichten und dekorative Alternativen zusammenzustellen. Diesbezüglich ist das Internet bereits voll mit tollen Ideen, ein paar Vorschläge dazu:

http://www.sidestreetstyle.com/2013/11/winter-wonderland-inspiration-with-home.html#.WjvRHlXiaUk

 

https://fotos.habitissimo.com.co/foto/arboles-con-estibas_89042
https://archzine.net/feste/weihnachten-und-silvester/weihnachtsdeko/kreative-alternative-und-traditionelle-weihnachtsdekoration-fur-ihr-zuhause/
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